Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen (read first):

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der Fritz!Box hilfreich sein können:

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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  • Kompatibilität der Fritz!Box 6890 LTE

    Auch das das Kabel-Pendant zur Fritz!Box 7590, die Fritz!Box 6890 LTE, kann mit externen WLAN-Antennen umgerüstet werden. Der Umbau erfolgt identisch zu Fritz!Box 7590, die LTE-Antennen passen einwandfrei hinter die FriXtender-Halterungen. Hier ein Kundenfoto mit einem FriXtender M2 X3co Set und drei M2 DuoMax Erweiterungen:

    Fritz!Box 6890 LTE mit M2 X3co + 3x M2 DuoMax

    Fritz!Box 6890 LTE mit M2 X3co + 3x M2 DuoMax

    Das Mainboard entspricht im Aufbau ebenfalls dem der 7590, zusätzlich gibt es das LTE-Modul und den SIM-Karten-Slot:

    Fritz!Box 6890 LTE Mainboard

    Fritz!Box 6890 LTE Mainboard

    Insgesamt sind vier interne Dualband-Antennen verbaut, drei davon sind per Pigtail und IPEX-Stecker angeschlossen (rotes Rechteck) und können durch unsere FriXtender-Sets ersetzt werden. Eine Antenne ist fest mit dem Mainboard verlötet und bleibt an Ort und Stelle (Murata-Anschluss im gelben Kreis, Antenne rechts daneben).

    Der Murata-Anschluss wird nicht genutzt, da er zu weit im vorderen flachen Bereich des Gehäuses liegt und für den langen Stecker des Murata Spezial Pigtails kein Platz dafür ist. Wer kein Problem damit hat, das Gehäuse zu modifizieren oder einfach offen zu lassen, kann aus den Universalsets eine Antenne mit Murata-Pigtail wählen und diese optional verbauen.

    Und ja, die MIMO-Funktion bleibt erhalten.

    Die X3co (ClipOn) Sets sind jetzt im Shop erhältlich:

    Zum Shop     Zum Videotutorial

  • Murata-Stecker auf korrekten Sitz testen

    Bei einer guten Anzahl von Fritz!Box-Modellen oder auch Fritz!WLAN Repeatern setzt AVM auf dem Mainboard sogenannte Murata SWG MM8030-2610 Buchsen ein, die eigentlich nicht für eine permanente Steckverbindung gedacht sind, trotzdem ist es uns gelungen, Pigtails für genau diesen Buchsentyp anfertigen zu lassen.

    Da die Buchsen extrem klein sind, müssen die langen Stecker der Murata-Pigtails sehr sorgfältig aufgesteckt werden, was zusammen mit der Murata-Halterung eine ruhige Hand und ein gutes Auge erfordert:

    Murata Spezial Pigtails auf einer Fritz!Box 4040

    Murata Spezial Pigtails auf einer Fritz!Box 4040

    Durch den kleinen Durchmesser der Murata-Buchse müssen die Stecker sehr exakt positioniert werden, damit der Kragen des Steckers komplett den runden Teil der Buchse umschließt:

    Murata-Buchse im Detail

    Murata-Buchse im Detail

    Der gefederte Mittelpin des Murata-Steckers erfüllt dann eine wichtige Funktion: innerhalb der Buchse ist ein Schalter, der beim Kontakt mit dem Pin die interne Antenne vom WLAN-Chip trennt, das Signal wird somit über das Pigtail nur noch zur externen Antenne geleitet.

    Sitzt der Stecker nun nicht korrekt, oder ist (in äußerst seltenen Fällen) die Buchse defekt, trennt der Schalter die interne Antenne nicht ab und es kommt zu einem Zusammenbruch des WLAN-Signals (Stichwort Stehwellenverhältnis).

    Mit einem Ohm- oder Multimeter kann das überprüft werden, hier im Beispiel des Mainboards einer Fritz!Box 4020:

    Messpunkte Mainboard Fritz!Box 4020

    Messpunkte Mainboard Fritz!Box 4020

    Im Normalzustand, ohne Stecker, ist zwischen dem roten und gelben Messpunkt vollständiger Durchgang (entspricht 0 Ohm) zu messen. Das obige Bild ist als Beispiel zu verstehen, je nach Gerät sitzen die Punkte an anderen Stellen, wichtig ist nur die Messung an einem freien Punkt direkt vor und hinter der Murata Buchse. Achtung: nicht hinter einem Bauteil messen (im Bild z. B. im roten Kreis der kleine SMD-Kondensator über dem Pfeil).

    Während ohne Stecker die Messpunkte verbunden sind, muss nach dem Einstecken des Murata-Pigtails die Verbindung dieser beiden Punkte aufgehoben werden, d. h. das Messgerät darf keinen Durchgang mehr anzeigen (bei vielen Multimetern mit „L“ angezeigt).

    Nun kann noch geprüft werden, ob das Pigtail korrekt angeschlossen ist: bei einer Messung zwischen Mittelpin des RP-SMA-Anschluss (gelber Pfeil im Bild unten) und dem rechten, gelben Messpunkt (obiges Bild) muss freier Durchgang sein (0 Ohm).

    RP-SMA-Anschluss

    RP-SMA-Anschluss

    Auch zwischen dem RP-SMA-Gewinde (blauer Pfeil) und der gemeinsamen Masse des Mainboard muss Durchgang bestehen, zu messen z. B. an der Außenseite der Murata-Buchse, oder dem Punkt ganz unten links im Bild des Mainboards (blauer Pfeil). Falls die Buchse schlecht zugänglich ist, vor dem Einstecken des Steckers mit dem Messgerät einen Massepunkt suchen (0 Ohm zwischen Außenseite Buchse zum Messpunkt), das sind typischerweise freie Stellen an sehr breiten Leiterbahnen oder Flächen auf dem Mainbaord.

    Und zuletzt kann noch eine Messung zwischen RP-SMA-Pin und -Gewinde erfolgen, hier darf kein Durchgang messbar sein, sonst läge ein Kurzschluss vor.

    Sind alle Messergebnisse wie beschrieben, kann von der vollständigen Funktion der Verbindung ausgegangen werden.

  • FRITZ!OS Let’s Encrypt-Support verrät Hostnamen

    Haben wir uns noch letzte Woche darüber gefreut, dass die neueste Labor Firmware von FRITZ!OS für die Fritz!Box 7490 Let’s Encrypt-Zertifikate für den AVM-eigenen DynDNS-Dienst myfritz.net unterstützt, hagelt es kurz darauf harsche Kritik, weil dadurch die Hostnamen in den öffentlich zugänglichen Logs des Certificate-Transparency-Systems eingetragen werden und so z. B. über eine Zertifikatssuchmaschine wie crt.sh ausgelesen werden können.

    Doris Haar von AVM gab auf nachfrage von Golem dazu folgendes Statement ab:

    „Sicherheitsmodelle sollten unserer Meinung nach auch weitreichender sein als das reine ‚Verstecken‘ bzw. Versuchen, nicht gefunden zu werden […] Übrigens, Fritzbox vergibt zufällige Ports für HTTPS. Der Domainname allein reicht also nicht, um Fritzbox-HTTPS-Interfaces zu finden.“

    In Zweifel gezogen werden darf allerdings, ob alleine das „verstecken“ des Ports genügend Sicherheit bringt.

    Auf Golem findet sich dazu ein interessanter Artikel, der auch dort im Forum diskutiert wird.

  • Neues FRITZ!OS Labor mit Let’s Encrypt Support
    (Quelle: AVM)

    (Quelle: AVM)

    Eine sehr interessante Neuerung in der aktuellsten Labor-Version des FRITZ!OS für die Fritz!Box 7490 bringt die Möglichkeit, Let’s Encrypt Zertifikate einzubinden und die Browser-Warnungen beim Zugriff über HTTPS sollten damit ein Ende haben, was zusätzliche Sicherheit für den Zugriff von Außen mit sich bringt.

    Weiterhin wird die Zugriffsgeschwindigkeit auf USB-Medien verbessert und es gibt neue Funktionen für FRITZ!FON Geräte.

    In den Release-Notes erläutert AVM noch einmal in aller Ausführlichkeit, wie das Let’s Encrypt Zertifikat installiert wird, die Erklärung wird als .txt in der Update-Datei mitgeliefert. Voraussetzung für die neue Option ist die Registrierung der FritzBox bei myfritz.net und die Auswahl der Option Let’s encrypt. Für den Bezug des Zertifikats wird dann für wenige Minuten der TCP-Port 443 der FritzBox geöffnet, dieses ist derzeit 60 Tage gültig und wird danach erneuert.

    Weitere Details und den Download gibt es hier bei AVM.

    Beim Update zu einer Labor-Firmware empfehlen wir dringend, vorher folgende unserer Beiträge durchzulesen:

     

  • Update für FRITZ!OS auf Version 6.92

    AVM hat für die Fritz!Box Modelle 7590, 7580, 7490 und 7560 ein neues Update veröffentlicht. Neben der neuen grafischen Darstellung der Heimnetzübersicht wurde weiter an der Funktionalität von MESH gefeilt.

    Sehr wichtig: wenn die Fritz!Box als Repeater eingesetzt wurde, bestand die WPA2-Sicherheitslücke, genannt KRACK, die mit diesem Update gefixt wurde.

    Weitere Details gibt es direkt bei AVM.

    Das Update kann direkt über die Benutzeroberfläche der Fritz!Box eingespielt werden, Tipps dazu gibt es hier von unserer Seite. Backups nicht vergessen!