Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen (read first):

Unbedingt und als allererstes bitten wir um die Lektüre des folgenden Beitrags:

   Welches ist das beste Antennenset für mich?

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der FRITZ!Box hilfreich sein können:

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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  • FriXtender in der CHIP 6/17

    Die Zeitschrift CHIP hat bereits in der Ausgabe 6 aus 2017 im Artike “WLAN-Tricks mit WOW-Effekt” Bilder zu unserem FriXtender S2 X8 Set an einer FRITZ!Box 7580 veröffentlicht und auf uns verwiesen:

    FriXtender S2 X8 Set an FRITZ!Box 7580 (Quelle: CHIP 6/17)

    FriXtender S2 X8 Set an FRITZ!Box 7580 (Quelle: CHIP 6/17)

    Noch erfreulicher: in der aktuellen (Stand 04.03.2018) Ausgabe 4/18 veröffentlichte die CHIP einen neuen BeitragSo lösen Sie alle WLAN-Probleme” zur FRITZ!Box und führt hier die FriXtender-Sets sogar mit Messwerten auf, und zeigen einen realistischen anstieg der Datenrate im Grenzbereich auf über 350% der Ausgangsleistung. *thumbsup*

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  • FriXtender in der Mac &i 5/16

    Erst vor kurzem sind wir auf einen sehr positiven Bericht der Zeitschrift Mac & i (Heise Verlag) aufmerksam geworden der schon in der Ausgabe 5 von 2016 erschien:

    (Quelle: Mac & i 5/2016)

    (Quelle: Mac & i 5/2016)

    Uns liegt der Beitrag in vollständiger Länge vor, leider ist online nur die erste Hälfte des Artikels kostenfrei abrufbar, dieser besagt aber u. a.

    »Mit [FriXtender] Antennen verbesserte sie [die Datentransferrate] sich zum Teil um das Dreifache«

    und zieht auch sonst eine äußerst vorteilhafte Bilanz.

    Das freut uns natürlich sehr, noch mehr hätten wir uns gefreut, wenn uns der Verlag schon damals zumindest eine kurze Info dazu gegeben hätte… so hat es fast zwei Jahre gedauert, bis wir darauf gestoßen sind. Nichtsdestotrotz: vielen Dank für das erfreuliche Review. :)

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  • Tücken des WLAN

    Tücken des WLAN

    Dieser Beitrag soll einen Einblick geben, warum es nicht die eine richtige Antwort auf Fragen zur Verbesserung des WLANs geben kann. Wireless-LAN auf dem freien Feld ist recht klar einzuschätzen, im Haus oder in der Wohnung jedoch mit kaum vorhersehbaren Tücken behaftet, weshalb es auch nicht das eine, optimale Antennenset gibt.

    Als Entscheidungshilfe, welches Antennenset für den jeweiligen Einsatz ideal sein könnte, gibt es den Beitrag Welches ist das beste Antennenset für mich? – hier finden sich wichtige Links und Erläuterungen für Neueinsteiger und Neugierige.

    Aber noch bevor es um die Umrüstung mit FriXtender-Antennensets geht ist ein Augenmerk auf die Platzierung des Routers, in unserem Fall vornehmlich der FRITZ!Box, zu achten: ein optimaler Aufstellort kann die WLAN-Ausleuchtung schon massiv verbessern.

    Typische Probleme

    Meistens ist die räumliche Variabilität der Platzierung eigeschränkt. Idealerweise stünde die FRITZ!Box mittig im Haus oder der Wohnung, aber meist ist der Aufstellungsort bereits durch fest verbaute Anschlussdosen oder bereits verlegte Kabel einigermaßen fest definiert. Trotzdem sollte man auch kleinere Ortsänderungen im Bereich der gegebenen Möglichkeiten austesten, ein Meter hin oder her – oder auch hoch oder runter, können manchmal den ausschlaggebenden Vorteil bieten. Typische Probleme baulicher Gegebenheiten:

    • Problem: sehr schlecht ist ein flacher Winkel durch Stahlbetondecken, z. B. FRITZ!Box im Erdgeschoss links im Flur, Computer rechts im ersten Stock.
      Aktion: die FRITZ!Box soweit wie möglich von der Betondecke entfernen, damit der Winkel steiler wird. Z. B. vom Keller ins Erdgeschoss also das Gerät möglichst weit nach unten versetzen. Alternativ Antennen mit Verlängerungskabeln in die anderen Etagen verlegen, z. B. über das Treppenhaus.
    • Problem: überraschend stark dämpft Glas das Signal.
      Aktion: stellen Sie die die FRITZ!Box nicht direkt hinter dem Fenster oder einer Glastüre auf (in Blickrichtung gesehen – schon klar, dass die FRITZ!Box nicht direkt hinter einer Tür steht ;) ).
    • Problem: Fußbodenheizungen, insbesondere das Wasser darin, dämpfen das WLAN-Signal zwischen den Gebäudeebenen extrem!
      Aktion: wenn gar nichts geht gilt ebenfalls die Empfehlung, die Antennen mit Verlängerungskabeln in andere Etagen zu verlegen. Ist dies nicht möglich bleibt fast nur der Einsatz von Powerline-Adaptern (welche wieder eine ganz andere Problematik mit sich bringen können).
    • Problem: Rigips und die Metallständer-Konstruktion dämpfen das Signal ebenfalls sehr stark.
      Aktion: die Antennen mit Verlängerungskabeln durch die Rigipswand führen, oder zumindest flache Winkel vermeiden (s. oben bei Stahlbetondecke).
    • Problem: die FRITZ!Box steht in einem Serverschrank, einem Blechregal (auch offene), einem Mediarack, oder einem anderen faradäyschen Käfig aus Metall.
      Aktion: hier ist die Verlegung der Antennen mit Verlängerungskabeln unumgänglich, zumindest müssen die Antennen außerhalb des Containers gebracht werden, z. B. mit Magnetfüßen, aber auch kurze Verlängerungen können direkt in eine 6,5mm Bohrung verschraubt werden.
    • Problem: viele kleine Hindernisse, wie Rollcontainer, Metallregale, etc.
      Aktion: Verbreiterung der Abstrahlbasis. Bei zwei oder mehr Antennen können diese mit Verlängerungskabeln links und rechts ca. 1-2 Meter von der FRITZ!Box entfernt, oder auch in der Höhe variiert werden, dies reduziert eine Schlagschattenbildung.
    • Problem: zu viele Nachbarnetzwerke.
      Aktion: dazu wird es demnächst einen eigenen Artikel geben, dieses Problem ist nicht trivial zu lösen. Vermeiden Sie die manuelle Wahl eines Funkkanals (Autokanal ist die Standardeinstellung) und in extremen Fällen muss evtl. auf das 5 GHz Band ausgewichen werden.
    • Problem: Reflexionen von Decken, Wänden und anderen massiven Gegenständen.
      Aktion: nach Möglichkeit die FRITZ!Box bzw. Antennen mindestens einen halben Meter in den freien Raum stellen, evtl. durch Verlängerungen oder Magnetfüße.

    Grundsätzlich gilt: auf “versteckte” Barrieren achten: Sicherungsschränke aus Metall in der Wand, Metallregale im Nebenraum, Stahl-Rollcontainer unter dem Schreibtisch, der Schweden-Ofen im Wohnzimmer, der Kühlschrank und die Mikrowelle in der Küche, allgegenwärtige Heizkörper – all diese Objekte werden gerne übersehen und werfen einen Signal-Schatten, der zu ordentlichen WLAN-Löchern führt.

    Versuchen Sie, die Funkstrecke zu visualisieren und prüfen Sie, welche möglichen Hindernisse auftreten – dann ist zu prüfen, ob die FRITZ!Box entsprechend besser platziert werden kann, oder ob eine Verlegung der Antennen notwendig wäre. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Verlängerungskabel das WLAN-Signal dämpfen und es besser ist, die FRITZ!Box optimal zu platzieren, sofern es möglich ist.

    Tipps nach dem Umbau

    Die FRITZ!Box nach dem Umbau mit komplett senkrecht ausgerichteten Antennen erzielt womöglich nicht den gewünschten Effekt, hierzu noch folgende Tipps zum Start:

    • Beginnen Sie nach dem Umbau mit einer X-Y-Z-Ausrichtung der Antennen, wie unter FriXtender-Antennen optimal ausrichten beschrieben – den verlinkten Beitrag bitte komplett lesen!
    • Bei den FriXtender P(2)-Antennen ist typischerweise die Seite mit dem FriXtender-Logo vorne, aber bitte testen Sie das Signal auch mit 180° gedrehter Antenne. Leider hatten wir bereits unterschiedliche Chargen und müssen hier leider darum bitten, es je nach Modell auszuprobieren.
    • Mindestens eine Antenne sollte möglichst im 90° Winkel zum entferntesten WLAN Gerät ausgerichtet sein, weil hier die höchste Abstrahlung erfolgt (s. Grafik).
    • Wenn eine hohe vertikale Reichweite -beispielsweise über mehrere Etagen- erreicht werden soll, kann es hilfreich sein, mehrere Antennen horizontal auszurichten, sodass der gedachte Donut durch alle Etagen reicht. Die Antennen sollten dabei im 90° Winkel zueinander stehen.

    Was noch stört

    Trotz optimaler Platzierung der FRITZ!Box und Antennenausrichtung gibt es Störungen im WLAN, wie z. B. sporadische Abbrüche oder stark schwankende Leistung? Hier einige bekannte Störquellen:

    • Alte Schnurlos-Telefone, besonders, wenn noch analog, aber auch ältere DECT-Modelle können das WLAN massiv stören. Im Zweifelsfall Test: Netzstecker der Basisstationen ziehen und Akkus oder Batterien aus den Mobilteilen entfernen.
    • Wecker mit fluoreszierender Anzeige, besonders älterer Bauart, können direkt neben dem Router oder Client stark störend sein.
    • USB 3.0 Geräte können massive Störungen im WLAN verursachen. Direkt an der FRITZ!Box angeschlossene USB 3.0 Geräte, oder auch in unmittelbarer Nähe des Routers betriebene USB 3.0 Geräte bitte vorübergehend abstecken und erneut testen. Google hilft, wenn es identifizierte Geräte gibt.
    • Auf Reflexionen achten. Metallische Gegenstände direkt neben WLAN-Geräten können die Strahlung reflektieren und im ungünstigsten Fall durch Interferenzen stark beeinträchtigen. Auch offene Blech- oder Metallregale können ungünstige Reflexionen verursachen, vor allem, wenn der Router in diesem Regal steht. Zum Test auf ein freies Umfeld in der Nähe achten, die FRITZ!Box z. B. soweit wie verkabelt möglich temporär von eventuellen Störquellen entfernen.
    • Mit der Ausrichtung der Antennen spielen! Einzeln die Antennen in 5°-Schritten bewegen und die Signalstärke prüfen. Artikel FriXtender-Antennen optimal ausrichten lesen.

    Nichts hilft

    Sie haben auch mit den FriXtender-Antennen und trotz Beachtung o. g. Tipps immer noch Probleme? Dann könnte auch ein Fehler beim Umbau vorliegen. Im Troubleshooting-Guide listen wir die typischen Fehlerquellen auf – nehmen Sie sich in diesem Fall in einer ruhigen Phase etwas Zeit für die Lektüre.

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  • Komplett überarbeitet: WLAN is a Bitch

    WLAN is a BitchDer ehemalige Artikel WLAN is a Bitch war einer unserer meistgelesenen und auch ältesten Beiträge. Er wurde regelmäßig erweitert… so weit, dass er nun doch ein wenig unstrukturiert und durcheinander wirkte.

    Der Beitrag wurde nun komplett überarbeitet, neu strukturiert und nochmals wesentlich erweitert, außerdem wurde er zur Kompatibilität sozialer Medien umbenannt in Tücken des WLAN – klingt nicht mehr so reißerisch, aber der Titel besagt trotzdem recht gut, um was es geht.

    Absolute Leseempfehlung für Neulinge und Interessierte!

    Zum Beitrag

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  • WLAN Signalstärke vs. Datenrate

    Warum die WLAN Signalstärke nicht in direkter Korrelation mit der Datenrate seht

    Signalstärke vs. DatenrateHäufig wird die Signalstärke als Anhaltspunkt für die Qualität des WLAN herangezogen, oft nach dem Umbau mit den FriXtender-Sets, oder auch schon vorab, um nach einer erhofften Besserung zu fragen.

    Was meist nicht bekannt ist: die zwei Werte stehen nicht in unmittelbarem Verhältnis zueinander. Ein hoher Signalpegel führt nicht zwangsläufig zu einer höheren Datenrate, und umgekehrt muss das Signal nicht beliebig besser werden, um eine höhere Datenübertragungsrate zu erzielen.

    Ohne technisch zu sehr ins Detail gehen zu wollen, zwei typisch relevante Faktoren:

    Zum einen steht der RSSI Wert für die Signalstärke und wird meist in -dBm angegeben, z. B. -63 dBm, weil hier der Verlust bzw. die Dämpfung beschrieben wird. Je niedriger der Wert (Achtung: der Wert is negativ, eine größere Zahl beschreibt einen niedrigeren Wert: -90 ist kleiner als -50) desto schwächer kommt das WLAN-Signal beim Client an.

    Zum anderen gibt es noch das Störsignal, ebenfalls in -dBm angegeben, hier wiederum ist ein niedrigerer Wert (und wieder beachten, dass es sich um einen negativen Wert handelt) besser. Störsignale sind Funkwellen im nahen Frequenzbereich, hervorgerufen z. B. durch andere WLAN-Netze in der Nachbarschaft, Bluetooth-Geräten, oder auch Signalemissionen aus anderen elektrischen Geräten, z. B. schlecht geschirmten USB 3.0 Geräten, alten “schnurlosen” Telefonen, oder älteren Geräten mit fluoreszierender Anzeige. Weitere Möglichkeiten listet Apple z. B. hier auf.

    Ein Signal mit einem RSSI Wert von -73 dBm und einem Störsignal von -96 dBm kann eine höhere Datenübertragungsrate, als ein Signal mit RSSi -30 dBm und einem Störsignal von -20 dBm haben.

    Ende der dünnen technischen Erklärung. Mehr Details verrät z. B. der Artikel Stärker ist nicht besser: WiFi-Signalstärke und Geschwindigkeit von Christian von Hoesslin, hier werden auch weitere interessante Hintergründe gut beschrieben – für technisch Interessierte eine absolute Leseempfehlung.

    Was ist dann relevant?

    Womit keine klare Aussage erzielt werden kann, wissen wir nun. Worauf kommt es aber dann an? Ausschlaggebend ist die effektive Datenübertragungsrate, typischerweise in mbit/s, also Megabits pro Sekunde, angegeben. Diese kann mit zusätzlichen Apps ermittelt, direkt im Betriebssystem angezeigt, oder in der GUI der FRITZ!Box eingesehen werden, wie im Artikel FriXtender-Antennen optimal ausrichten beim Abschnitt “Wie kann nun gemessen werden?” beschrieben.

    Und für einen Vergleich sollte niemals die maximale Datenrate des Clients übersehen werden! Wenn ein WLAN-Modul eines Notebook nur für 150 mbit/s ausgelegt ist und dieser Wert annähernd erreicht wird (typisch bei 144 mbit/s), wird auch mit dem stärksten Signal keine Steigerung erzielt werden können ;)

    Weitere Leseempfehlung: Infos zur maximalen WLAN-Geschwindigkeit – die Angaben auf der Verpackung sind nur theoretischer Natur!

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