Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen (read first):

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der Fritz!Box hilfreich sein können:

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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  • Low-Loss Pigtails

    Low-Loss Pigtails haben gegenüber den Standard Pigtails den nahezu doppelten Querschnitt und eine exzellente Abschirmung um die Sende- und Empfangsleistung zu optimieren, rechnerisch ist die Dämpfung um ca. 0,3 dBi geringer, außerdem sind sie deutlich stabiler und unempfindlicher gegen Knicken und Quetschen.

     

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  • Fritz!Box Einstellungen sichern

    Hin und wieder -vor allem nach der Ersteinrichtung, oder mehreren Änderungen- ist es sinnvoll, die Einstellungen der Fritz!Box zu sichern. Falls es einmal zum GAU¹ kommt und die Fritz!Box recovered, oder gar ausgetauscht werden muss, kann man das Backup sehr bequem wieder einspielen und spart somit nicht nur viel Zeit, sondern umgeht auch Probleme durch evtl. falsche Einstellungen.

    Man sollte hier auch keine Ausrede suchen, weil das Backup mit wenigen Klicks in nur einer Minute erstellt ist, wohingegen eine Neueinrichtung mit Fehlersuchen womöglich Stunden kostet.

    Nur vier notwendige Schritte:

    1. Anmeldung an der Fritz!Box im Browser unter fritz.box
    2. Menüpunkt SystemSicherung
    3. Kennwort vergeben! Dies ist wichtig, damit in der Sicherung auch die vergebenen Passwörter mit gespeichert werden, z. B. für den DSL-Zugang, oder evtl. eingerichtete E-Mail-Konten.
    4. Schaltfläche Sichern anklicken und die Datei als Download sichern.

    Fertig! Die Datei sollte nun noch irgendwo einigermaßen sinnvoll gespeichert werden, damit sie beim Bedarfsfall wieder gefunden werden kann.


    ¹ Größter Anzunehmender Unfall – was ist eigentlich bei dem Superlativ „größter“ ein Super-GAU?


     

  • Notfall-Recover einer zerschossenen Fritz!Box

    So, Sie haben es also geschafft, Ihre Fritz!Box zu zerschießen…

    Das mag nun für den betroffenen und aktuell frustrierten Anwender etwas bissig klingen, aber: keine Panik! Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gelingt es mit dem Notfall-Recover-Image von AVM die Fritz!Box wiederherzustellen und auf den Werkszustand zurückzusetzen. Ersteres ist gewünscht, zweiteres dabei unvermeidbar, weshalb ein Backup der Einstellungen hin und wieder sinnvoll ist.

    Gleich vorneweg: das Recover-Image gibt es nur für Windows als ausführbare EXE-Datei! Nutzer von macOS oder Linux besuchen mit ihrer Fritz!Box entweder einen guten Freund, oder haben eine virtuelle Maschine mit Windows zur Hand. Für mich als Mac-User hat es bereits mehrfach die virtuelle Maschine getan, WENN sie Zugriff auf das LAN hat (hierzu bitte Google bemühen).

    Das Recover-Image für die Fritz!Box findet man etwas verstreut im Download-Archiv von AVM (typischerweise im Ordner x_misc des jeweiligen Unterverzeichnisses der Fritz!Box-Bezeichnung, für die 7390 z. B. direkt hier), oder in der ZIP-Datei einer Labor-Firmware.

    Unbedingt darauf achten, dass das Recover-Image zur verwendeten Fritz!Box passt, besonders auf Annex A oder B (z. B. für deutsche Fritz!Boxen ist „B“ zwingend) achten! Im Zweifelsfalle vorher Google bemühen, oder AVM kontaktieren.

    Nun die Vorbereitungen:

    1. Disclaimer lesen! Alles erfolgt auf eigene Gefahr!
    2. Die zerschossene Fritz!Box per LAN-Kabel direkt an den Ethernet-Port des PCs hängen, evtl. vorhandene weitere Netzwerkgeräte vom PC abschließen. Sowohl beim PC (sofern mehrere Ports vorhanden), als auch bei der Fritz!Box das Kabel in den Port 1 stecken. Netzteil noch nicht an der Fritz!Box anschließen.
    3. Möglichst alle Programme am PC schließen, um eine störende Interaktion zu vermeiden.
    4. Die geladene fritz.box_xxxx.yy.yy.recover-image.exe ausführen und die Anweisungen befolgen (xxxx steht für die Fritz!Box-Version, z. B. 7390, yy.yy für die Firmware-Version, z. B. 06.20).

    Nun sind es nur noch wenige Schritte, bis zur (hoffentlich) wieder jungfräulichen Fritz!Box:

    Fritz!Box Recover 1

    Fritz!Box Recover 2

    Fritz!Box Recover 3

    Fritz!Box Recover 4

    Nach wenigen Sekunden sollte die Fritz!Box gefunden werden und der Recovery-Prozess startet. Auch hier gilt: den Vorgang nicht unterbrechen, die Stromversorgung nicht trennen.

    Nachdem der Vorgang komplett abgeschlossen wurde, meldet sich die Fritz!Box wieder unter der Standard-IP 192.168.178.1

    Aufatmen!

    Zu guter Letzt kann nun auf der Fritz!Box Seite (fritz.box oder 192.168.178.1 im Browser) unter System → Sicherung → Wiederherstellen ein (hoffentlich) vorher gemachtes Backup wieder eingespielt werden:


    Herzlichen Glückwunsch!

  • Tipps zum Firmwareupdate der Fritz!Box

    Wer sich einmal selbst an einen Firmwareupdate für seine Fritz!Box versuchen möchte, darf sich ruhig trauen, es ist zum einen relativ einfach, zum anderen auch recht sicher, da man selbst bei einem unvorhersehbaren Fehler (z. B. Stromausfall während des Updates) die Fritz!Boxen dank der verfügbaren Recover-Images wieder sehr gut ans Laufen bekommt (s. Anleitung).

    Trotz aller eingebauten Sicherheiten und Möglichkeiten, eine Fritz!Box zu recovern (neudeutsch für Wiederherstellen) sei nochmals auf unseren Disclaimer verwiesen! Firmwareupdates erfolgen immer auf eigene Gefahr!

    Nach neuer Firmware sucht man am einfachsten im Menü der Fritz!Box selbst unter dem Menüpunkt SystemUpdate:

    Mit einem Klick auf die Schaltfläche Neues FRITZ!OS suchen wird nach dem neuesten offiziellen Release gesucht. Wird eine neue Version gefunden, wird zum Update aufgefordert, welches die Fritz!Box selbständig herunter lädt und auch installiert.

    Mit der Version 6.20 wurde auch ein Auto-Update eingeführt, welches entweder per Mail über eine neuere Version informiert, oder diese sogar gleich automatisch installiert:

    Ähnlich den Windows Updates kann der Anwender selbst entscheiden, ob er das automatische Update durchführen lassen möchte, oder sich erst über die Neuerungen informiert.

    Spannender wird es jedoch bei den sogenannten Labor-Firmware-Versionen, landläufig auch Betas bezeichnet. Hier stellt AVM technikaffinen Anwendern Versionen mit neuen Funktionen, oder auch beseitigten Fehlern zum Test bereit. Auf der Labor-Seite von AVM kann man sich über die neueste Entwicklung informieren, alternativ kann man neueste Betas auch über den AVM FTP-Server direkt herunterladen.

    INFO: Dieser Teil der Anleitung dient dem leidlich erfahrenen PC-Nutzer als Leitfaden – wer Schwierigkeiten beim entpacken von ZIP-Dateien hat, Dateiendungen nicht sehen kann, oder mit Betriebssystemdialogen zum Öffnen von Dateien überfordert ist, sollte für Labor-Updates dringend kompetente Hilfe ins Haus holen, oder auch komplett davon absehen!

    Die Beta-Firmware-Downloads kommen typischerweise als ZIP-Datei, welche zuerst entpackt werden muss und weitere Dateien enthält, im wesentlichen zwei .image Dateien, eine .exe Datei und einige .txt Dateien:

    • Die .image Dateien sind die FRITZ!OS Versionen, einmal die aktuelle Beta (im Dateinamen enthalten) und einmal die letzte offizielle Version für einen evtl. gewünschten Downgrade.
    • Die .exe Datei ist das Notfall-Recover-Image, leider liegt dies nur als Windows-App vor, Mac OS X oder Linux Nutzer müssen sich im Notfall einen Windows-PC suchen.
    • Die .txt Dateien enthalten wichtige Informationen zum Update und sollten unbedingt vor dem Update gelesen werden!

    AVM beschreibt es bei der Labor Version normalerweise sehr deutlich, wie ein manuelles Update durchzuführen ist, im wesentlichen ist es der Download der Firmware und das Laden der Firmwaredatei in die Fritz!Box unter FRITZ!OS Datei:

    Die drei Schritte sind schnell durchlaufen:

    1. Sichern der aktuellen Einstellungen der Fritz!Box. Beim Update gehen keine Einstellungen verloren, sollte aber eine Wiederherstellung (Recovery) notwendig sein, befindet sich die Box im Auslieferungszustand, dann ist es hilfreich, wenn die letzten Einstellungen wieder geladen werden können.
      Da bei dieser Sicherung kein Passwortschutz vergeben werden kann, empfehlen wir, die Sicherung vorher manuell wie hier beschrieben durchzuführen, da sonst Passwörter für den DSL-Zugang etc. nicht gesichert werden und somit bei einem Restore verloren gehen.
    2. Die Datei mit dem Download des FRITZ!OS mit der Schaltfläche Durchsuchen auf die Fritz!Box laden.
    3. Update starten. Das Update dauert mehrere Minuten, bitte nicht ungeduldig sein und abwarten – keinesfalls die Fritz!Box vom Strom trennen!

    Nach dem Neustart präsentiert sich die Fritz!Box mit der neuen Firmware und bei den Betas mit einem speziellen Feature: auf allen Seiten des Fritz!Box-Menüs wird unten die Verarbeitungszeit in ms (Millisekunden) angegeben. Dies dient AVM zur Optimierung und dem Kunden als Hinweis: „du verwendest eine Beta – nicht vergessen! Beschwere dich nicht, wenn noch nicht alles perfekt läuft!“

    Was ist aber zu tun, wenn das Update schief läuft? Keine Panik! Das wird im Beitrag Notfall-Recover einer zerschossenen Fritz!Box beschrieben.

  • Neue Beta Firmware für Fritz!Box 7390

    Auf Nachfrage bezüglich eines WLAN Fehlers in der FW 6.20 hat AVM geantwortet, dass es eine neue Beta Firmware zum Download gibt.

    Betroffene Kunden können sich bei AVM die aktuelle Beta hier herunterladen:
    ftp://service.avm.de/Beta/FRITZ!Box_7390/

    AVM Fritz!Box Beta download

    Selbstverständlich können wir hier keine Gewähr für die Funktion geben, wie immer gilt unser Disclaimer: Test auf eigenes Risiko.

    Hier gibt es eine Anleitung für das Firmwareupdate.

    Bitte vor der Installation der Firmware die im Archiv enthaltene infobeta.txt durchlesen!

    Nochmals vielen Dank an Menno, der dieses Update und den Fehler gemeldet hat!