Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen (read first):

Unbedingt und als allererstes bitten wir um die Lektüre des folgenden Beitrags:

   Welches ist das beste Antennenset für mich?

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der FRITZ!Box hilfreich sein können:

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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  • FRITZ!OS Let’s Encrypt-Support verrät Hostnamen

    Haben wir uns noch letzte Woche darüber gefreut, dass die neueste Labor Firmware von FRITZ!OS für die FRITZ!Box 7490 Let’s Encrypt-Zertifikate für den AVM-eigenen DynDNS-Dienst myfritz.net unterstützt, hagelt es kurz darauf harsche Kritik, weil dadurch die Hostnamen in den öffentlich zugänglichen Logs des Certificate-Transparency-Systems eingetragen werden und so z. B. über eine Zertifikatssuchmaschine wie crt.sh ausgelesen werden können.

    Doris Haar von AVM gab auf nachfrage von Golem dazu folgendes Statement ab:

    “Sicherheitsmodelle sollten unserer Meinung nach auch weitreichender sein als das reine ‘Verstecken’ bzw. Versuchen, nicht gefunden zu werden […] Übrigens, Fritzbox vergibt zufällige Ports für HTTPS. Der Domainname allein reicht also nicht, um Fritzbox-HTTPS-Interfaces zu finden.”

    In Zweifel gezogen werden darf allerdings, ob alleine das “verstecken” des Ports genügend Sicherheit bringt.

    Auf Golem findet sich dazu ein interessanter Artikel, der auch dort im Forum diskutiert wird.

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  • Neues FRITZ!OS Labor mit Let’s Encrypt Support
    (Quelle: AVM)

    (Quelle: AVM)

    Eine sehr interessante Neuerung in der aktuellsten Labor-Version des FRITZ!OS für die FRITZ!Box 7490 bringt die Möglichkeit, Let’s Encrypt Zertifikate einzubinden und die Browser-Warnungen beim Zugriff über HTTPS sollten damit ein Ende haben, was zusätzliche Sicherheit für den Zugriff von Außen mit sich bringt.

    Weiterhin wird die Zugriffsgeschwindigkeit auf USB-Medien verbessert und es gibt neue Funktionen für FRITZ!FON Geräte.

    In den Release-Notes erläutert AVM noch einmal in aller Ausführlichkeit, wie das Let’s Encrypt Zertifikat installiert wird, die Erklärung wird als .txt in der Update-Datei mitgeliefert. Voraussetzung für die neue Option ist die Registrierung der FritzBox bei myfritz.net und die Auswahl der Option Let’s encrypt. Für den Bezug des Zertifikats wird dann für wenige Minuten der TCP-Port 443 der FritzBox geöffnet, dieses ist derzeit 60 Tage gültig und wird danach erneuert.

    Weitere Details und den Download gibt es hier bei AVM.

    Beim Update zu einer Labor-Firmware empfehlen wir dringend, vorher folgende unserer Beiträge durchzulesen:

     

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  • Update für FRITZ!OS auf Version 6.92

    AVM hat für die FRITZ!Box Modelle 7590, 7580, 7490 und 7560 ein neues Update veröffentlicht. Neben der neuen grafischen Darstellung der Heimnetzübersicht wurde weiter an der Funktionalität von MESH gefeilt.

    Sehr wichtig: wenn die FRITZ!Box als Repeater eingesetzt wurde, bestand die WPA2-Sicherheitslücke, genannt KRACK, die mit diesem Update gefixt wurde.

    Weitere Details gibt es direkt bei AVM.

    Das Update kann direkt über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box eingespielt werden, Tipps dazu gibt es hier von unserer Seite. Backups nicht vergessen!

     

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  • WPA2-Sicherheitslücke KRACK: AVM bezieht Stellung

    Die in den letzten Tagen durch div. Medien geteilte WLAN-Sicherheitslücke in WPA2 namens KRACK verunsichert viele User, Patches kommen nach und nach und auch AVM nimmt im Beitrag WPA2-Lücke – FRITZ!Box am Breitbandanschluss ist sicher Stellung dazu.

    Die wesentliche Aussage ist: AVM stuft die eigenen Router mangels integrierter 802.11r-Norm als sicher ein. Zitat:

    Eine FRITZ!Box … ist nach aktuellem Stand nicht von der “Krack” genannten WLAN-Sicherheitslücke betroffen, da sie als Access Point die betroffene Norm 802.11r nicht verwendet.

    Wichtig ist auch folgende Information:

    Zu keiner Zeit ist es mit der Krack-genannten Sicherheitslücke möglich, vollständiger Teilnehmer eines fremden WLANs zu werden.

    Können sich Nutzer deshalb beruhigt zurücklehnen? Bedingt, denn der Angriff über den Client ist theoretisch immer noch möglich, hier sollten die (kommenden) Sicherheitsupdates schnellstmöglich eingespielt werden. Microsoft hat für Windows 10 bereits geliefert, Apple testet den Patch in den aktuellen Betas für macOS und iOS (Stand 19.10.2017) und sollte kurzfristig liefern.

    AVM beschwichtigt zudem weiter:

    Ausgehend von der Schwierigkeit des Angriffes, der zwingenden Notwendigkeit vor Ort zu sein und der weiterhin aktiven Verschlüsselung auf höheren Ebenen, erscheint die praktische Bedeutung der Krack-Lücke gering. Angriffe sind nicht bekannt.

    Also: keine Panik! So steht es da zumindest.

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  • Infos zur maximalen WLAN-Geschwindigkeit
    (Quelle: Ookla Speedtest)

    (Quelle: Ookla Speedtest)

    Neue WLAN-Standards, wie der aktuelle 802.11ac (Stand 09/2017), werben mit absolut abenteuerlichen maximalen Anbindungsgeschwindigkeiten und veranlassen Kunden immer wieder zur Sorge, weil diese in der Realität nicht andeutungsweise erzielt werden können. Warum erreicht man z. B. bei max. möglichen 1300 mbit/s im Optimalfall nur tatsächlich ca. 60 mb/s als netto Geschwindigkeit, wären es doch rein rechnerisch über 160 mb/s?

    Antwort gibt hier AVM selbst in einer übersichtlichen Tabelle: Nutzdatenrate der WLAN-Verbindung ermitteln – hier werden die maximale Datenrate mit der Nutzdatenrate verglichen, mit einer kurzen Erklärung, warum sich der Sachverhalt so darstellt.

    Sehr hilfreich und lesenswert sind auch die am Ende des Artikels stehenden weiterführenden Links zu Optimierung der WLAN-Geschwindigkeit:

    Also, nicht verzweifeln, wenn die hypothetische Bandbreite in der Praxis nicht zu erzielen ist ;)

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