Infos

Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen.

Read First (wirklich, ernst gemeint):

 

Allgemeine hilfreiche Infos rund um WLAN und Problembehebung:

 

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der FRITZ!Box hilfreich sein können:

 

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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News

  • WLAN Basisverbreiterung

    Punktuelle Störungen im WLAN: Basisverbreiterung hilft

    Ein sehr häufig auftauchendes Phänomen bei WLAN ist eine punktuelle1) Störung, d. h. das WLAN ist generell -z. B. im Haus- gut verteilt, aber an bestimmten Plätzen sind Funklöcher vorhanden… und natürlich genau da, wo man das WLAN nutzen möchte, ist das Signal schlecht bis nicht vorhanden.

    Warum kommt es zu solchen vereinzelten Punkten mit schlechtem WLAN und wie kann man das Signal dort verbessern?

    Woraus resultiert ein Funkloch?

    Typischerweise entstehen blinde Flecken in der WLAN-Ausleuchtung durch spezielle Hindernisse, die auf dem Weg zwischen Router und Client befinden, dies können Heizkörper, Kühlschränke, Elektroinstallationen, Ofenrohre und generell metallische Gegenstände sein, die das Funksignal reflektieren, aber auch Massivholzmöbel, Holzbalken und ähnliches organische Material, die das WLAN absorbieren und dämpfen. Mehr zu solchen Störungen gibt es im Beitrag Tücken des WLAN nachzulesen.

    Unser Vergleich ist gerne der dunkle Raum mit einer Säule: hält man sich zwei Taschenlampen direkt vor die Brust und leuchtet die Säule an, entsteht hinter der Säule ein ziemlich klar gezeichneter Schlagschatten, an den kein Licht kommt. Dies ist zu vergleichen mit den relativ eng stehenden Antennen in einer FRITZ!Box und dem WLAN-Signal:

    Funkschatten durch nah verbaute Antennen

    Funkschatten durch nah verbaute Antennen (s. Anm. 2)

    Die eng stehenden Antennen (hier nur mit einer FRITZ!Box symbolisch dargestellt) erzeugen bei einem massiven Hindernis ebenfalls einen (Funk)Schatten, welcher mehr oder weniger scharf gezeichnet ist, abhängig von evtl. existierenden Reflexionen (s. Beitrag Stärken der verschiedenen FriXtender Antennen bei den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Antennentypen).

    Was kann gegen ein solches Funkloch getan werden?

    Natürlich wäre es denkbar, das Hindernis zu beseitigen, was aber normalerweise mit Heizkörpern, (Kühl)Schränken und Balken schlecht möglich ist. Besser geht es mit der einleitend genannten Basisverbreiterung: dazu werden die Antennen vom WLAN-Router mit Verlängerungskabeln 1-2 Meter entfernt, was in etwa damit zu vergleichen ist, dass man die zwei Taschenlampen aus dem obigen Beispiel mit ausgestreckten Armen links und rechts vom Körper auseinander hält und auf die Säule richtet: nun kann jeweils eine Lampe ein Stück weit um die Säule herum leuchten, der Schatten verschwindet weitestgehend – hier exemplarisch mit zwei Antennen gezeigt:

    Max. reduzierte Funkschatten durch Basisverbreiterung (s. Anm. 2)

    Wir empfehlen gerne zwei 1 Meter ULL-Verlängerungen, um damit jeweils eine Antenne einen Meter links und rechts von der FRITZ!Box positionieren zu können, wie auf dem obigen Bild zu sehen. Mit diesem Abstand kann immer eine Antenne das Hindernis auf dem Weg des Signals umgehen. Der Abstand der Antennen zur FRITZ!Box kann und darf aber auch größer sein, in Abhängigkeit von der Größe und Entfernung der erkannten Hindernisse.

    Die Visualisierung des WLAN-Signals ist übrigens unsere hauptsächliche Empfehlung, wenn es um die Lokalisierung einer Störung geht: gehen Sie zur Position des Routers und blicken Sie (gedanklich) auf den WLAN-Client, also das Gerät, welches Empfang haben soll, und versuchen Sie sich den Weg bildlich vorzustellen. Durch welche Wände, Decken und Gegenstände muss das Signal? Aus welchem Material sind die Gegenstände? Und: können die erkannten Hindernisse mit der hier beschriebenen Methode umgangen werden?

    Die Basisverbreiterung mit den entsprechenden Verlängerungskabeln und unseren externen Antennen für die FRITZ!Box ist die häufigste Lösung für bestehende WLAN-Probleme.

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    1) Punktuell ist hier nicht mathematisch gemeint, sondern “an vereinzelten Plätzen”!
    2) Wir verwenden eine extrem simplifizierte Darstellung des Funkschattens, Interferenzen und Reflexionen werden hier zur besseren Verdeutlichung nicht gezeigt – sieht so schon wild genug aus. ;-)

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  • Kompatibilität der FRITZ!Box 5530 Fiber

    Auch bei der FRITZ!Box 5530 Fiber setzt AVM bei einem WiFi 6 oder WLAN AX fähigen Router wieder nur auf zwei Antennen, wie schon bei der FRITZ!Box 6600 Cable:

    FRITZ!Box 5530 Fiber AX Mainboard

    Im Bild oben sind die beiden Murata-Prüfbuchsen (rot eingekreist) zu erkennen, die bei immer mehr AVM-Produkten zu finden sind, jeweils im Anschluss die zwei auf dem Mainboard eingeäzten Antennen, sehr im Stile der FRITZ!Box 6660.

    Leider sitzen die Buchsen wieder ganz vorne in der Nase, sodass die langen Stecker unserer Murata Spezial Pigtails auch hier ein Schließen des Gehäuses verhindern, weshalb ein Umbau nur echten Bastlern anzuraten ist: zwei Antennen aus den Universalsets (Pigtail-Variante Murata Spezial) können theoretisch angeschlossen werden. Bitte aber dazu unbedingt das Videotutorial zum Einbau der Murata Spezial Pigtails beachten!

    Weitere Details und unsere Meinung zu diesem Antennenkonzept sind im Beitrag zur Kompatibilität der FRITZ!Box 6660 Cable zu lesen.

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  • Neu im Shop: P3 Dualband-Direktional-Antenne

    Eine neue Antenne für den FriXtender-Shop: die dualbandfähige P3-Antenne mit einem Gewinn von 8 dBi bei 2,4 GHz und sogar 10 dBi bei 5 GHz.

    FriXtender P3 Antenne mit Infos

    Als Direktionalstrahler ist diese Panel-Antenne ideal für weite Ebenen. Die Antenne bietet einen horizontalen Öffnungswinkel von 66° und vertikal von 16°:

    FriXtender P3 Antenne Abstrahlverhalten

    Damit ist diese Antenne ganz klar für eine Flächenbestrahlung ausgelegt und weniger für die Ausleuchtung mehrerer Etagen innerhalb eines Hauses. Anwendungsgebiete wären z. B. der Einsatz in

    • Hallen
    • Gärten
    • einzelne Etagen
    • Haus-zu-Haus-Verbindungen

    Weitere Infos zur P3-Antenne unter Stärken der verschiedenen FriXtender Antennen.

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  • Fehler im DSL-Treiber von FRITZ!OS 7.20

    In einer Facebook-Gruppe haben wir folgenden Post mit einer Rückmeldung seitens AVM gefunden, in der ein Fehler im DSL-Treiber erkannt wurde, der zu DSL-Sync-Verlusten (d. h. Internetverbindung bricht ständig ab) und Geschwindigkeitseinbrüchen führen kann. Da es sich um eine geschlossene Gruppe handelt und auch nicht jeder Facebook nutzt, erlauben wir uns hier einen Screenshot des Statements zu posten:

    Quelle: Facebook

    AVM empfiehlt Betroffenen, auf die “Vorherige DSL-Treiber Version” zurückzukehren, dies ist im Menü der FRITZ!Box unter Internet > DSL-Informationen > Störsicherheit zum Ende der Seite hin zu finden:

    Wichtig: nach dem aktivieren der Checkbox unbedingt die Schaltfläche Übernehmen anklicken!

    Das Ganze wird auch in einem mehrere hundert Seiten langen Thread im Onlinekosten.de-Forum diskutiert.

    Weitere Empfehlungen zum Update auf das aktuelle FRITZ!OS geben wir hier.

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  • AVM FRITZ!OS 7.20 – updaten oder nicht updaten…

    Quelle: AVM

    … das könnte hier die Frage sein.

    Das neue FRITZ!OS 7.20 wurde von AVM am 06.07.2020 für die FRITZ!Box 7590 veröffentlicht und die Neuerungen (AVM spricht von über 100) bringen einige Interessante Features mit sich, wie z. B.

    • WPA3 WLAN-Verschlüsselung
    • neuen Gerätesperren
    • WLAN-Gastzugang mit verschlüsselter Datenübertragung
    • VPN mit nahezu verdreifachtem Übertragungstempo
    • Statt SMBv1 nun auch SMBv2 und v3
    • smartes Telefonbuch
    • Online-Telefonbücher
    • verschlüsselte Sprachübertragung
    • sieben Sprachen der WebGUI
    • und noch viele weitere Funktionen

    Aber: wie üblich bei einem derart großen Update sind auch die Rückmeldung über Fehler von Nutzern nicht selten, manchmal verifizierbar, aber manchmal auch etwas diffus, sodass nicht direkt der Finger auf den potentiellen Fehler gelegt werden kann.

    Also was tun?

    Bis zur Version 7.2x oder gleich 7.30 warten? Das ist natürlich schwierig zu beantworten. Deshalb hier das von uns bevorzugte Prozedere, wenn es ein größeres (evtl. auch kontrovers diskutiertes) Update gibt:

    1. Nicht direkt an Tag 1 einspielen, evtl. gibt es wirklich gravierende Fehler.
    2. Immer vor dem Einspielen ein Backup machen.
    3. Ein Recover-Image der alten Firmware (zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch 7.12) bereit halten – und einen Windows-PC!
    4. Direkt nach dem Update die essentiellen Funktionen testen, je nach eigenem Gebrauch. Für uns sind das z. B. folgende Funktionen:
      • Internet (haha, klar)
      • Telefonie (logisch)
      • WLAN
      • Anrufbeantworter
      • Fax
      • VPN
      • DynDNS
      • Portfreigaben
      • allgemein stabiler Betrieb

    Die nächsten Tage immer wieder mal im Protokoll der FRITZ!Box nach ungewöhnlichen Meldungen Ausschau halten, wie z. B. sporadische Verbindungsabbrüche, etc. – das Recover-Image bleibt solange Gewehr bei Fuß. ;)

    Sollten seltsame Phänomene auftauchen, die nicht direkt zuordenbar erscheinen (WLAN Abbrüche, Verbindungsprobleme im Mesh, niedrigere DSL-Anbindungsgeschwindigkeit, etc.) hilft oftmals, die FRITZ!Box auf Werkseinstellungen zurückzusetzen (Menü > System > Sicherung > Werkseinstellungen) und das vorher gemachte Backup wieder einzuspielen – dabei werden alle relevanten Einstellungen wiederhergestellt, aber DECT-Telefone müssen neu angelernt werden.

    Wenn es dennoch ein nicht direkt behebbares massives Problem geben sollte, wird das Recover-Image eingespielt und das Backup wiederhergestellt (am Ende des Beitrags).

    Wir drücken die Daumen, dass alles klappt.

    Update: Fehler im DSL-Treiber von FRITZ!OS 7.20

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