Zu Beginn eine Liste mit unserer Meinung nach wichtigen Beiträgen (read first):

Unbedingt und als allererstes bitten wir um die Lektüre des folgenden Beitrags:

   Welches ist das beste Antennenset für mich?

Einige Anleitungen, die für den Betrieb der Fritz!Box hilfreich sein können:

Und last but not least: viele Fragen werden auch in unseren FAQ beantwortet!

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  • Komplett überarbeitet: WLAN is a Bitch

    WLAN is a BitchDer ehemalige Artikel WLAN is a Bitch war einer unserer meistgelesenen und auch ältesten Beiträge. Er wurde regelmäßig erweitert… so weit, dass er nun doch ein wenig unstrukturiert und durcheinander wirkte.

    Der Beitrag wurde nun komplett überarbeitet, neu strukturiert und nochmals wesentlich erweitert, außerdem wurde er zur Kompatibilität sozialer Medien umbenannt in Tücken des WLAN – klingt nicht mehr so reißerisch, aber der Titel besagt trotzdem recht gut, um was es geht.

    Absolute Leseempfehlung für Neulinge und Interessierte!

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  • WLAN Signalstärke vs. Datenrate

    Warum die WLAN Signalstärke nicht in direkter Korrelation mit der Datenrate seht

    Signalstärke vs. DatenrateHäufig wird die Signalstärke als Anhaltspunkt für die Qualität des WLAN herangezogen, oft nach dem Umbau mit den FriXtender-Sets, oder auch schon vorab, um nach einer erhofften Besserung zu fragen.

    Was meist nicht bekannt ist: die zwei Werte stehen nicht in unmittelbarem Verhältnis zueinander. Ein hoher Signalpegel führt nicht zwangsläufig zu einer höheren Datenrate, und umgekehrt muss das Signal nicht beliebig besser werden, um eine höhere Datenübertragungsrate zu erzielen.

    Ohne technisch zu sehr ins Detail gehen zu wollen, zwei typisch relevante Faktoren:

    Zum einen steht der RSSI Wert für die Signalstärke und wird meist in -dBm angegeben, z. B. -63 dBm, weil hier der Verlust bzw. die Dämpfung beschrieben wird. Je niedriger der Wert (Achtung: der Wert is negativ, eine größere Zahl beschreibt einen niedrigeren Wert: -90 ist kleiner als -50) desto schwächer kommt das WLAN-Signal beim Client an.

    Zum anderen gibt es noch das Störsignal, ebenfalls in -dBm angegeben, hier wiederum ist ein niedrigerer Wert (und wieder beachten, dass es sich um einen negativen Wert handelt) besser. Störsignale sind Funkwellen im nahen Frequenzbereich, hervorgerufen z. B. durch andere WLAN-Netze in der Nachbarschaft, Bluetooth-Geräten, oder auch Signalemissionen aus anderen elektrischen Geräten, z. B. schlecht geschirmten USB 3.0 Geräten, alten „schnurlosen“ Telefonen, oder älteren Geräten mit fluoreszierender Anzeige. Weitere Möglichkeiten listet Apple z. B. hier auf.

    Ein Signal mit einem RSSI Wert von -73 dBm und einem Störsignal von -96 dBm kann eine höhere Datenübertragungsrate, als ein Signal mit RSSi -30 dBm und einem Störsignal von -20 dBm haben.

    Ende der dünnen technischen Erklärung. Mehr Details verrät z. B. der Artikel Stärker ist nicht besser: WiFi-Signalstärke und Geschwindigkeit von Christian von Hoesslin, hier werden auch weitere interessante Hintergründe gut beschrieben – für technisch Interessierte eine absolute Leseempfehlung.

    Was ist dann relevant?

    Womit keine klare Aussage erzielt werden kann, wissen wir nun. Worauf kommt es aber dann an? Ausschlaggebend ist die effektive Datenübertragungsrate, typischerweise in mbit/s, also Megabits pro Sekunde, angegeben. Diese kann mit zusätzlichen Apps ermittelt, direkt im Betriebssystem angezeigt, oder in der GUI der Fritz!Box eingesehen werden, wie im Artikel FriXtender-Antennen optimal ausrichten beim Abschnitt „Wie kann nun gemessen werden?“ beschrieben.

    Und für einen Vergleich sollte niemals die maximale Datenrate des Clients übersehen werden! Wenn ein WLAN-Modul eines Notebook nur für 150 mbit/s ausgelegt ist und dieser Wert annähernd erreicht wird (typisch bei 144 mbit/s), wird auch mit dem stärksten Signal keine Steigerung erzielt werden können 😉

    Weitere Leseempfehlung: Infos zur maximalen WLAN-Geschwindigkeit – die Angaben auf der Verpackung sind nur theoretischer Natur!

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  • Frage: Welches ist das beste Antennenset für mich?

    Welches Antennenset?Gleich zu beginn: es gibt nicht das beste Antennenset (sonst würden wir nur dieses eine Set verkaufen), es gibt nur den möglichst passenden Kompromiss aus Reichweite und räumlicher Abdeckung, in Abhängigkeit vom individuellen Anwendungsfall.

    Tatsächlich ist es auf die Distanz sehr schwer, eine verbindliche Empfehlung auszusprechen. Für die Auswahl des idealen Sets haben wir verschiedene Beiträge online, die auch direkt über den Menüpunkt Infos & News zu erreichen sind – dort gibt es auch weitere Read-First-Themen, die besonders Einsteigern helfen sollen, das Maximum an WLAN-Reichweite aus Ihrer Fritz!Box zu holen. Dringende Lese-Empfehlung unsererseits!

    Z. B. im Beitrag Stärken der verschiedenen FriXtender-Versionen erklären wir die Funktionsweise der unterschiedlichen Antennen. Grundsätzlich lässt sich zwar sagen: wenn die Fritz!Box in einer Ecke, oder an einer Außenkante des Grundrisses steht, sind typischerweise die P(2)-Antennen den Stabantennen vorzuziehen. Es wird aber auch erklärt, dass die stärkste Antenne nicht zwangsläufig die beste ist. Warum? Lesen!

    Unter FriXtender-Antennen optimal ausrichten gibt es nochmals einige Tipps zur Optimierung des WLANs, die auch vorab zur Planung sehr interessant sein können, wie auch der Beitrag Tücken des WLAN in welchem die typischen Stolperfallen aufgezeigt werden, die gerne „unsichtbar“ das WLAN massiv stören können.

    Die Antennen mit Verlängerungskabeln besser zu positionieren ist in einigen Fällen eine Möglichkeit, es muss aber immer bedacht werden, dass auch Verlängerungskabel mit Signalverlusten einhergehen (s. technische Daten beim Produkt) und es als besser zu erachten ist, die Fritz!Box optimal zu platzieren. Bei Längen ab 2 Meter empfehlen wir den Einsatz der Ultra Low-Loss Kabel, bei Verwendung des 5 GHz WLAN sind diese sogar zwingende Voraussetzung.

    Folgende Lösungen wurden von Kunden bereits mit Erfolg umgesetzt:

    • Fritz!Box im Medienschrank (Metall), Antennen werden mit kurzen Verlängerungen direkt außen an den Schrank geschraubt (die Verlängerungen werden mit Muttern für das RP-SMA-Außengewinde geliefert), alternativ können die Magnetfüße verwendet werden.
    • Fritz!Box steht im Treppenhaus in der mittleren Etage und mit Verlängerungen wird jeweils eine Antenne im darüber- und darunter liegenden Geschoss platziert (ideal bei Boxen mit min. drei Antenne, z. B. Fritz!Box 7590).
    • WLAN-Client (Laptop, etc.) steht im Funkschatten, z. B. befindet sich ein Stahl- oder Kühlschrank genau in gerader Linie zwischen den Geräten, hier kann zumindest eine Antenne per Verlängerung so weit vom Router entfernt werden, bis das Hindernis umgangen werden kann (hier nochmals der Hinweis auf Tücken des WLAN).
    • Bei vielen räumlichen Hindernissen (Stahlschränke, Metallregale, Großgeräte, etc.) die Antennen-Basis verbreitern, in dem jeweils eine Antenne ca. 1-2 m links und rechts vom Router entfernt aufgestellt wird. Auch die Montagehöhe der Antennen kann damit variiert werden. So werden Funkschatten minimiert.

    Wer nach wie vor im Zweifel ist, welches Set nun idealerweise bestellt werden sollte: die Sets mit den M2-Antennen sind generell gute Allrounder und decken viele Belange ab. Sollte nach dem Umbau mit den M2-Sets noch eine weitere Optimierung notwendig sein, bieten wir die Möglichkeit eines Vorab-Tausches der Antennen an.

    Der Rest ist -vor allem bei kritischen Entfernungen- geduldiges Testen verschiedener Ausrichtungen und auch kleine Änderungen der Position der Fritz!Box, hier machen oft wenige Zentimeter den Unterschied – wie schon erwähnt hier bitte den Beitrag FriXtender-Antennen optimal ausrichten durchlesen.

    Gerne nehmen wir neue Tipps von Ihnen entgegen, wenn Sie es mit einem interessanten Trick geschafft haben, die WLAN-Leistung zu optimieren, Sie helfen somit auch anderen.

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  • Beitrag zur Antennenausrichtung komplett überarbeitet

    Wir haben den Beitrag FriXtender-Antennen optimal ausrichten komplett überarbeitet, erklären den optimalen Start, haben viele neue Tipps eingebaut und zeigen zusätzliche Tools zur Messung der WLAN-Leistung.

    Wir empfehlen allen Einsteigern, aber auch allen, die ihr WLAN optimieren möchten, den Beitrag aufmerksam zu lesen.

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  • Kompatibilität der Fritz!Box 6890 LTE

    Auch das das LTE-Pendant zur Fritz!Box 7590, die Fritz!Box 6890 LTE, kann mit externen WLAN-Antennen umgerüstet werden. Der Umbau erfolgt identisch zu Fritz!Box 7590, die LTE-Antennen passen einwandfrei hinter die FriXtender-Halterungen. Hier ein Kundenfoto mit einem FriXtender M2 X3co Set und drei M2 DuoMax Erweiterungen:

    Fritz!Box 6890 LTE mit M2 X3co + 3x M2 DuoMax

    Fritz!Box 6890 LTE mit M2 X3co + 3x M2 DuoMax

    Das Mainboard entspricht im Aufbau ebenfalls dem der 7590, zusätzlich gibt es das LTE-Modul und den SIM-Karten-Slot:

    Fritz!Box 6890 LTE Mainboard

    Fritz!Box 6890 LTE Mainboard

    Insgesamt sind vier interne Dualband-Antennen verbaut, drei davon sind per Pigtail und IPEX-Stecker angeschlossen (rotes Rechteck) und können durch unsere FriXtender-Sets ersetzt werden. Eine Antenne ist fest mit dem Mainboard verlötet und bleibt an Ort und Stelle (Murata-Anschluss im gelben Kreis, Antenne rechts daneben).

    Der Murata-Anschluss wird nicht genutzt, da er zu weit im vorderen flachen Bereich des Gehäuses liegt und für den langen Stecker des Murata Spezial Pigtails kein Platz dafür ist. Wer kein Problem damit hat, das Gehäuse zu modifizieren oder einfach offen zu lassen, kann aus den Universalsets eine Antenne mit Murata-Pigtail wählen und diese optional verbauen.

    Und ja, die MIMO-Funktion bleibt erhalten.

    Die X3co (ClipOn) Sets sind jetzt im Shop erhältlich:

    Zum Shop     Zum Videotutorial

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